So, ich hab heute (besser gesagt, dem 24.) mal die vielen Stöckchen beim Stöckchenblog durchgeschaut und mir ein’s ausgesucht, das ich sehr interessant finde und auch irgendwie gut zum Projekt 52 passt.
Das Fotostöckchen
1.) Wieviel Fotos hast Du bereits geschossen? Dürften schon so um die 15.000 sein, ich schaffe es einfach nicht, ein Motiv nur einmal aus einer Position zu fotografieren
2.) Das macht etwa pro Jahr…? Umgerechnet auf mein Alter, 789,473 pro Jahr. Aber momentan sind’s ca 2000 pro Jahr
3.) Was fotografierst Du am liebsten? ungewöhnliche Motive im Makro-Modus
4.) Warum fotografierst Du? a) weil es mir Spaß macht und b) weil es eine tolle Art sein kann, etwas auszudrücken
c) weil es Dinge gibt, die nie wiederkehren und festgehalten werden sollten.
5.) Welches war Deine erste Kamera? Analog: eine Pocket-Universum-Kamera von meinem Vater Digital: meine Handykamera des T610 von SonyEriccsson, auch wenn die nicht richtig zählt.
6.) Mit was schiesst Du gerade? Wenn Sie funktioniert, mit einer Fujifilm FinePix E550, meistens aber mit meinem K800i.
7.) Mit was würdest Du noch lieber schiessen? Mit einer Canon EOS 400D bzw dem ab März verfügbarem Nachfolger 450D (hoffentlich wird die 400D dann billiger
8.) Was willst Du Dir als nächstes kaufen? Eine neue Kamera, auch wenn es wohl keine 400D werden wird, würde mir eine Spiegelreflex schon gut gefallen. Wenn jemand Kaufempfehlungen hat, immer her damit
9.) Bearbeiten oder nicht bearbeiten? Grundsätzlich ja zur Bearbeitung, macht die Kamera ja sowieso in gewisser Weise. Aber es gibt auch Fotos, die einfach unberührt bleiben sollten.
10.) Was machst Du mit Deinen Bildern? Aufheben, Anschauen, Bearbeiten, Hochladen, Verschenken
11.) Was war Dein fotografischer grösster Erfolg mit Deinen Bildern bis jetzt? Eigentlich keiner
12.) Fotografie als Beruf? Hab ich mir ernsthaft überlegt, mich dann aber für eine Ausbildung im Bereich der Informatik entschieden, aber man kann nie wissen, was noch alles kommt. Die Faszination hat es noch nicht verlohren
13.) Wo durftest Du nicht fotografieren? Fällt mir auf Anhieb eigentlich kein Ort ein… gab’s aber bestimmt irgendwann mal, und es wird einen Grund gegeben haben.
14.) Qualität oder Inhalt? Klar, Qualität ist wichtig, aber der Inhalt zählt für mich mehr. Schließlich gibt es auch verwackelte Bilder, die super aussehen können.
15.) Wenn Du nur noch ein Bild schiessen könntest, was wäre der Inhalt? Ein Bild der Erde aus dem Weltraum, bei dem die Sonne leicht über den “Rand” der Erde scheint
So, damit möchte ich dieses Stöckchen mal an Leo und Ascari weitergeben… hoffentlich schaff ich es, weit genug zu werfen Und wer das hier ließt, darf sich natürlich ebenfalls gerne beteiligen
Ich bekam gestern von Leo ein Stöcken zugeworfen, das ich gar nicht gesehen habe schäm Aber Leo war so net, und hat mich drauf hingewiesen, dann hab ich mich gleich drübergemacht und hier sind meine Antworten, die ich heute Nacht zwar schon aufgeschrieben, aber nicht mehr gepostet habe
My Ex is: a great person, but not the right one for me
I am listening to: “Fallen Angel” from L’Ame Immortelle
Maybe I should: go and clean up my room
I love: to many persons and things to write down all, but some of them: my family and friends, music, books, the internet…
My best friend: is a wonderful person, and without knowing him, I wouldn’t be the same today.
I don’t understand: math & woman
I’ve no respect for: racists
I hate: things that don’t work as they should…
The meaning of my screenname: I always liked Josh because my real name sounds funny for an nickname, and Harrow is a borough of London, a city I really like, although I was there only one
Love is: everywhere, even if you can’t see or feel it at the moment
Somewhere, someone is: thinking about something?
I will always: love you. One of the best songs ever.
Forever seems: a bit to long
I never want to: lose my optimisim.
Damit möchte ich mich für das Stöckchen bedanken und es einfach mal weiterwerfen, zwar an niemanden speziellen, aber wer es fange möchte –> gerne
Dazu habe ich einfach drauf losgeschrieben, was mit durch den Kopf ging:
Stell dir vor, du wachst auf. Noch bevor du die Augen öffnest, wird dir klar, das sich nicht’s geändert hat. Gar nichts. Du spürst wie jeden Tag den kalten, kühlen Betonboden unter dir. Du hast Angst, deine Augen zu öffnen, nur um nicht den selben Anblick wie jeden Tag zu erleben. Es ist immer das selbe, Tag ein, Tag aus. Es wird sich nicht ändern, das weißt du genau. Jede Faser in deinem Körper sträubt sich bei dem Versuch, dich aufzurichten. Unbewusst willst du liegen bleiben, einfach liegen bleiben. Irgendwann, nach großen Anstrengungen hast du es geschafft, du stehst, doch du fragst dich, warum du das Tag ein, Tag aus auf dich nimmst.
Du schleppst dich in das Bad, ziehst deine Kleidung an und gehst aus dem Haus. Alles scheint normal, du steigst in den überfüllten Bus und fährst in die Innenstadt, um zur Arbeit zu gehen. Es sind wie jeden Tag hunderte Menschen unterwegs, doch keiner sieht dich. Du gehst den selben Weg, wie immer, wie jeden Tag. Du teilst deinen Weg jeden Tag mit den selben Menschen, du kennst keinen davon. Nach 8 Stunden Arbeit der selbe Weg, das selbe Spiel wie jeden Tag. Du kommst zu Hause an, betrittst das Zimmer. Es ist LEER. Das selbe Zimmer, jeden Tag, Tag ein, Tag aus. LEER. Egal was du tust, egal was du denkst. LEER! Egal welche Ecke – LEER. Das Zimmer ist LEER – und irgendwann bemerkst du es. LEER. Nicht nur dein Zimmer, nicht nur du – LEER. Die Welt ist LEER. Du siehst viele Menschen, Tag ein, Tag aus. LEER! Leere Hüllen, leere Körper, Maschinen, Roboter – LEER, ohne Sinn, ohne Emotionen, ohne LIEBE. Du SCHREIST – SCHREIST bis deine Lungen keinen Sauerstoff mehr enthalten – LEER.
Die Erkenntnis trifft dich schlimmer als jede körperliche Gewalt es je könnte. Mit einem Mal wird dir alles klar. ALLEIN. ALLEIN unter Tausenden und Abertausenden von Menschen – nein, LEEREN Hüllen. – ALLEIN. DIE WELT – LEER!
Das ist meine größte Angst, auch wenn ich im Grunde weiß, das mir das nicht passieren wird… erschreckt es mich doch. Es gibt so viele Menschen, die allein sind, die keine Liebe mehr finden. Ich denke, darüber sollten wir alle nachdenken und dankbar sein, für Dinge, die man normal nicht als Selbstverständlichkeit ansieht. Denn nur, wenn man sich dessen bewust ist, kann man etwas ändern.
Hier sind Bilder von den verschiedenen Sonnenauf- und untergängen dieser Woche, zusammengefasst in ein Album Ich denk, sowas werd ich in Zukunft öfter hochladen, ich mach ja sogut wie jeden Tag Fotos von Sonnenuntergängen grins Ist schon fast so eine Art Tick
Manche davon sind leider unschaft oder verwackelt. Ich hab die Fotos wie immer mit dem K800i gemacht, da die Digitalkamera wohl endgültig ihren Geist aufgibt Na ja, kann man nicht viel machen. Die ersten 3 Bilder sind ein Sonnenaufgang vom Mittwoch in der Nähe meiner Arbeit, dazu ein Sonnenuntergang vom Donnerstag, bei mir zu Hause fotographiert. Die restlichen Bilder sind von heute Abend. Ein paar sind auch durch’s Autofenster fotografiert, muss ich gestehen, aber der Sonnenuntergang hat mich so fasziniert, das ich lieber ein etwas schlechteres Bild in Kauf genommen hab, als gar keins zu haben… (Ich weiß, eigentlich nicht richtig, aber trotzdem, mit gefallen sie hihi)
Der Beitrag zum Thema Angst ist auch schon fast fertig, vielleicht poste ich ihn heute noch, vielleicht auch erst morgen. Mal schauen
So, ich hab mir jetzt mal einen Blog bei WordPress.com angelegt, und siehe da, der Import meiner Blogger-Post lief einwandfrei durch… Muss wohl an FunPic liegen. Ich denke, ich werd aber vorerst noch bei Blogger bleiben, und erstmal mit WordPress rumexperimentieren und zusehen, das dort alles läuft, bevor ich meinen FeedBurner-Feed usw umstelle…